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PROTESTSKITOUR AUF DEN HOHEN LORENZEN am 12. Februar 2011
(alle Bilder von Leonhard Angerer)

Die Bilder können für journalistische Zwecke auch in Hochauflösung bereitgestellt werden. Bitte dazu die Kommentarfunktion benutzen.


Aufstieg auf den Hohen Lorenzen (Foto Leonhard Angerer)


Ein klares Zeichen: Wir wollen hier keine Windkraftanlagen (Foto Leonhard Angerer)


Am Gipfel des Hohen Lorenzen (Foto Leonhard Angerer)


Kundgebung am Gipfel: Wir schützen unsere Natur – die Natur schützt uns! (Foto Leonhard Angerer)


Soll diese prächtige Landschaft in ein Industriegelände verwandelt werden? (Foto Leonhard Angerer)


Niemand und nichts kann uns so viel geben wie die Erlebnisse in unberührter Natur (Foto Leonhard Angerer)

11 Kommentare leave one →
  1. 22. Februar 2011 18:00

    Dieses Monumental Projekt,mit solchen Eingriffen in die unberührte Natur als GRÜN zu bezeichnen ist Augenauswischerei.
    Wir tauschen nicht,Habitate unserer heimischen Raufusshühner gegen Industrieanlagen.

  2. nepomuk permalink
    13. März 2011 13:20

    Nein zu Atomstrom, nein zu Wasserkraft, nein zu Kohlekraftwerken, nein zu Windrädern… Ja zu sorgenfreiem Leben auf Topstandard, ja zu hightech Schitourenausrüstung, ja zum eigenen PKW (der speziell im Winter fleissigst genutzt wird)- Vielleicht sollten wir die Windräder am „beaten track“ der Innsbrucker Schitourengeher als Mahnmal dafür sehen, dass wir zuviel verbrauchen, leider auch zuviel Natur.
    Und übrigens gehören hunderte von Schitourengehern ebenfalls nicht zum Habitat unserer Raufusshühner, aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte 😉

  3. Bertram Grießer permalink
    14. März 2011 08:41

    Werter „Nepomuk“!

    Ihre Kritik in Ehren, aber schändlich Ihre Chrakterlosigkeit ohne Namensnennung!
    Daher kann ich Ihrer verallgemeinernden pauschalen und nichts aussagenden Kritik auch nichts abgewinnen.

    Schöne Grüße
    Bertram Grießer
    Mitglied der Sektion Matrei
    Österreichischer Alpenverein

  4. Reiner Happel permalink
    16. März 2011 17:03

    In den Bergen wir es einsam werden. Wanderer und Sommerfrischler sehen sich das nur einmal an. Erst ein neues Bunkerhotel am Oberberger See und dazu noch Windräder am Sandjoch. Armes Tirol was warst du so schön.

    Grüße von einem der letzten Feriengäste

    Reiner

  5. Granitzer Inge permalink
    22. Mai 2011 10:14

    Wir brauchen alle Strom, aber wir sind gegen alles. Keine Winkraft, keine Solarparks, keine
    Wasserkraft. Vom Energiesparen halten wir auch nicht allzuviel. Da bleibt nur mehr Atomkraft. Aber wer will die ??

    Inge Granitzer
    Spittal

    • 22. Mai 2011 17:25

      Ich bin immer wieder überrascht, wie leicht sich die Menschen von den dummen Argumentationslinien der Konzerne (das sind jene, die sie täglich bescheißen und ihnen das Geld aus der Tasche ziehen) blenden lassen und sie nachplappern. „Höhere Gründe“ sind immer nur der Versuch, eine unangenehme Debatte zu vermeiden und zu testen, wer die Deutungs- und Diskussionhoheit einer Gesellschaft hat.

      Gerade nach Fukushima müssen wir erkenne, für wie blöd uns unsere politische Elite eigentlich hält. Ich erinnere nur an die verschiedenen „Dann-gehen-die-Lichter-aus-Szenarien“, die sich nun als übelste Gehirnblähungen erweisen.

  6. Bergfan permalink
    22. Mai 2011 18:22

    Hallo Frau Granitzer,
    ich weiß nicht ob Sie es schon verstanden, worum es hier bei dem Protest gegen die Windparks geht!
    Niemand wird hier vollständig gegen Windparks sein, sondern es geht hier um die Örtlichkeit der Errichtung der Windparks.Windparks in bereits zugebauten und industrialiserten Regionen sind ja vollkommen in Ordnung. Aber jetzt noch eine der letzten landschaftlich einmaligen Regionen Europas, nämlich die Alpen mit Windparks zu verschandeln, ist wirklich eine wahnsinnige Landschaftszerstörung.Das fragt man sich wirklich was daran „ökologisch“ sein soll…

  7. Bertram Grießer permalink
    24. Mai 2011 16:39

    Sehr geehrte Frau Granitzer,

    den Stellungnahmen von Redaktion und Bergfan ist nicht mehr viel hinzufügen.
    Nur um sich wirklich engagiert und orientiert zu zeigen muß man sich auf breiter Basis informieren, ehe man stereotyp wie die Lemminge getrieben immer das sagt was die Konzerne profitgierig orientiert vorgeben.
    Anders gesagt: Schon mal überlegt mit Kleinenergiegewinnungsanlagen aus Sonne (Fotovoltaik), Geoenergie (Erdwärme) und Bioenergie (Wald u. Forstwirtschaft, Kompostierung etc.) und nicht zuletzt aus dezentraler Kleinwasserkraft (Gemeinde- od. Regionsebene) vollkommene Energieautarkie von den Großkonzernen erreichen zu wollen?
    Grundsätzlich machbar, aber die Großkonzerne und mit diesen in Seilschaften willfährig verbundene Politik wollen das nicht. So nach dem Motto, wir werdens uns schon richten und das Volk anständig „einseifen“ bzw. „einlullen“ mit unwahrer Information oder Halbwahrheiten, weil Alternativen habens eh nicht und des bissl zerstörte Bergnatur isch eh wurscht, weil des Ödland braucht niemand?
    S. g. Fr. Granitzer, schon mal überlegt, daß auch mit Ihrem und unser aller ÖKO-Strombeitrag die Natur nachhaltig zerstört werden kann?
    Bitte lesen Sie sich in die vielseitigen Blog-Beiträge ein, Sie werden viele Antworten finden.
    Am Beispiel Stromerzeugung Südtirol (größenordnungsmäßig): Jahresproduktion ca. 5 Terawatt bzw. 5000 Gigawatt Strom, Jahrsstromverbrauch ca. 3,2 Terawatt bzw. 3200 Gigawatt. Strom also im Überschuß vorhanden. Zu was muß dann am Brennerkamm ein Windpark, eine erstmalig im Hochgebirge im gesamten Alpenbogen auf dieser Höhe geplante Windkraftanlage, errichtet werden, bei der eine wunderbare Bergnatur unwiederbringlich zerstört wird?

  8. Daniel Penasa permalink
    25. Februar 2012 20:43

    Die grundsätzliche Frage ist doch die: wollen wir sauberen Strom oder nicht? Ich bin davon überzeugt dass die große Mehrheit von uns dafür ist. Das Ziel ist also klar, nur der Weg dorthin ist unterschiedlich.
    Gehen wir mal davon aus dass ein Haushalt mit vier Familienmitglieder einen jährlcihen Stromverbrauch von ca. 4000kWh hat. Hinzu kommt noch die Industrie. Des weiteren kommen nur 40% des vor Ort produzierten Stroms beim Endverbraucher an, 60% gehen im Stromnetz verloren. Wenn wir all diese und noch viele weitere Dinge berücksichtigen, kommt man zum Schluss dass alle Möglichkeiten zur Erzeugung grünen Stroms benutzt werden müssen, um die Nachfrage abzudecken.
    Die obengenannte Argumentation dass bereits mehr Strom in Südtriol produziert wird als verbruacht kann daher nicht verwendet werden, das wirklich kleinkariertes Denken! Und nebenbei vebraucht ST zu Spitzenzeiten mehr als es produziert.
    Natürlich gibt es bei jedem Projekt einen NIMBY-Effekt. Jeder will zu Hause bequem den grünen Strom aus der Steckdose ziehen, will aber keinesfalls dass rund um seinem Haus etwas gebaut wird. Viel besser wenn was beim Nachbarn gebaut wird, da sieht man es nicht.
    Prinzipiell sollte man bei einer Bewertung eines Projekts die Vor- und Nachteile gegenüberstellen, Vorurteile außen vor lassen und auf einer sorgfältigen Argumentation achten.
    Meines Erachtens soll der Park gebaut werde, da er grünen Strom produziert, finanzielle Vorteile für die Gemeinden und die Bevölkerung bringt (direkt und indirekt für alle umliegenden Gemeinden) und die Probleme behandelt und gelöst wurden (z.B. der Vogelzug).

    • 25. Februar 2012 21:16

      Lieber Herr Penasa, es bleibt jedem unbenommen, die so genannten „Argumente“ der Windpark-Freunde nachzuplappern. Aber zumindest eine kleine Plausibilitätsprüfung sollte man schon vornehmen, bevor man sich in die Weiten des Internet begibt. Wenn 60% des Stroms im Netz verloren gehen, dann wird es Zeit sich von dieser höchste ineffizienten Energieform zu verabschieden – tatsächlich sind es rund 6% die im europäischen Dreiphasen-Strom-System verloren gehen. Am Sattelberg geht es nicht darum „grünen“ Strom zu erzeugen. Es geht einfach nur um das Geschäft und das ist im Prinzip auch keine Sünde. Aber wie bei jedem Geschäft, gibt es auch bei diesem Deal eine Ertrags- und eine Kostenseite. Die Kosten gehen – sollten wir uns wirklich daran gewöhnen? – zu Lasten der Allgemeinheit, die Gewinne fließen in die Kassen von Privaten, die Gemeinde wird mit einem lächerlichen Betrag abgespeist. Dass die Kosten in keinem Verhältnis zum Erlös stehen, hat die Umweltverträglichkeitsprüfung ganz eindeutig ergeben. Es ist eigentlich eine Sauerei, dass sich die Landesregierung so locker darüber hinwegsetzen kann. Die Landesregierung wird von einer Partei getragen, die ganz offiziell in ihr Programm geschrieben hat, dass die Ökologie Vorrang vor der Ökonomie haben muss. Dieser Spruch wird immer wieder warm geklopft – und gleich oft mißachtet, wenn die „Richtigen“ bei der Ökonomie sind…

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  1. Lasst die Berge wie sie sind! | Protestskitour auf den Hohen Lorenzen « Ja zur Natur – keine Windkraftanlage am Sattelberg

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