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Roma locuta, causa finita – Rom hat gesprochen, die Sache ist beendet!

2. Januar 2015

 

Mit dem Urrom hat gesprochenteil des Staatsrates in Rom als letzte juridische Instanz in Sachen Windpark am Sattelberg ist das eingereichte Projekt der WPP UNO AG mit den 19 von der Südtiroler Landesregierung genehmigten Windrädern endgültig als nicht genehmigungsfähig beurteilt worden. Ein weiterer Instanzengang zum Europäischen Gerichtshofs, wie in manchen Medien kolportiert, ist rechtlich nicht zulässig. Damit bleibt die Hochgebirgslandschaft am Sattelbergkamm mit ihrer großartigen Flora und Fauna bis auf Weiteres vor einer industriellen Erschließung bewahrt.

Sieger nach 4 Jahren des Widerstands gegen ein letzlich energetisch sinnloses Projekt ist und bleibt einzig die Natur!

Ein großer Dank für ihren Einsatz gebührt der Plattform „unsersattelberg“, dem Südtiroler und Österreichischen Alpenverein sowie dem Dachverband für Natur- und Umweltschutz in Südtirol, die sich in einer zermürbenden Auseinandersetzung mit den Projektbetreibern schlussendlich durchsetzen konnten.

Das Urteil des Staatsrates spricht eine klare Sprache und beinhaltet auch eine europäische Dimension, in welcher dem Österreichischen Alpenverein in Anwendung europäischer Umweltgesetzte grenzüberschreitend Parteienstellung zuerkannt wurde. Naturschutz macht nicht an den Staatsgrenzen halt und dem Steinbock ist es egal, ob seine Weidefläche und Lebensraum italienischer oder österreichischer Provenienz sind.

Das Urteil des Staatsrates in seiner Originalfassung in deutscher Übersetzung finden Sie hier.

 

Österreichs größte Tageszeitung berichtet (zum Lesen auf Foto klicken):

krone 5.10.2014

 

Die Plattform „unsersattelberg“ wird auch künftig in vorbildlicher nord- und südtiroler Zusammenarbeit ein wachsames Auge auf die Entwicklungen am Sattelberg und den benachbarten Bergkämmen haben. Die Zukunft unserer Lebensräume geht uns alle an und darf nicht kritiklos in die Hände von Politik und Wirtschaftskonsortien gegeben werden!

sattelberg windpark

So hätte der Sattelbergkamm aussehen sollen…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

f - Sattelberg_vom_Niedererberg - klein

… und so präsentiert er sich heute!

 

 

Gericht erteilt Selbstherrlichkeit der Landesregierung eine Absage

30. Mai 2013

Ohne ausführliche Begründung hatte die Südtiroler Landesregierung den Antrag der Gemeinde Wiesen/Pfitsch auf Ausweisung eines Schutzgebietes abgelehnt. Das Schutzgebiet sollte Erschließungsplänen seitens weiterer Wind- und Wasserkraftprojektanten einen Riegel vorschieben. Die Gemeinde focht den Regierungsbeschluss beim Verwaltungsgericht in Bozen an und hat Recht bekommen.

Sattelpress gratuliert!

Infos dazu in der Neuen Südtiroler Tageszeitung vom 30.5.2013. (zum Lesen des Artikels auf das Bild klicken)

neue südtiroler tageszeitung 30.5.2013 wind aus den segeln foto

Vergewaltigung einer Landschaft

30. Mai 2013

So schaut es aus, wenn im Hochgebirge Baustellen errichtet werden. Das Bild zeigt aktuell den Piz Val Gronda im Nordtiroler Paznauntal. Dieser Berg wurde nach 30-jährigem Widerstand der Naturschützer dem nicht enden wollenden Erschließungshunger unserer von Maßlosigkeit und Gier geleiteten Gesellschaft geopfert.

Das Bild veranschaulicht welche Zerstörungen derartige Baustellen im Gebirge nach sich ziehen. Sollte der Windpark am Sattelberg realisiert werden, würden die Umweltschäden ein Vielfaches betragen. (zum Vergößern auf das Bild klicken)

piz-val-gronda-gegenueberstellung

Tricksereien, eine umgangene UVP und die Treuhandgesellschaften am Sattelberg im Visier des Staatsanwaltes

13. Mai 2013

Über Jahre zog sich der Streit über den Abbau der Windräder auf der Malser Haide hin; der Bescheid, das erste geplante Windrad von der UVP auszunehmen, dauerte allerdings nur 12 Tage, wie die Neue Südtiroler Tageszeitung am 2. Mai 2013 berichtet. Allfällig dabei begangene Straftaten sind aber verjährt, schreibt Staatsanwalt Puccetti. Aktuell aber sind Vorerhebungen von Oberstaatsanwalt Rispoli zu angeblichen Treuhandgesellschaften, die hinter dem Windparkprojekt am Sattelberg stehen sollen.

Lesen Sie dazu mehr hier.

neue südtiroler tageszeitung die umgangene uvp2

Ein Gruß aus Deutschland

5. Mai 2013
Deutschland wird derzeit von Ökostrom geradezu überschwemmt. Die Folgen für die Natur sind verheerend. Ein Kommentar dazu von Norbert aus Dresden.
 
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12. April 2013 09:16

Liebe Südtiroler, bin gerade auf Umwegen auf dieser Seite gelandet und sofort völlig entsetzt! Es genügt doch, wenn wir in Deutschland diesen Windkraftschwachsinn betreiben und damit unsere Landschaften zerstören. Wollt Ihr jetzt etwa Euer wunderschönes Südtirol ruinieren? Das kann doch nicht wahr sein. Ich kann es gar nicht glauben, dass so ein Unsinn von der Südtiroler Landesregierung auch noch unterstützt wird.
Herzliche Grüße aus Dresden
Norbert

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Was derzeit in Deutschland wirklich abgeht, beschreibt der weltbekannte Unternehmer, Umweltschützer und Dirigent Freiherr Enoch zu Guttenberg. Lesen Sie seine Rede, gehalten am 13. April 2013 in Mönchberg, hier. Südtirol sollte sich angesichts der bereits enorm hohen Ökoenergieproduktion aus Wasserkraft besser zweimal überlegen, seine wunderschöne Landschaft mit riesigen Stahlungetümern zu verschandeln. Der Verlust an Natur und Heimat ist durch ein paar Geschäfte mehr nicht zu ersetzen.

Windräder in Bergen wirtschaftlich?

24. April 2013

Ein Leserbrief in der Tiroler Tageszeitung vom 24. April 2013 entlarvt gern gebrachte Pauschalargumente wie „lieber ein Windrad im Garten, als ein Atomkraftwerk“ als banal, nicht zutreffend und schlichtweg falsch.

TT 24.4.2013 leserbrief

Engadin baut Windkraftanlage im Gebirge wieder ab!

21. April 2013

Eine 2003 errichtete Windkraftanlage auf einem Berg des Engadin wurde wegen Unrentabilität Ende letzten Jahres wieder abgebaut. Die Unterhaltskosten für die Anlage waren schlicht zu teuer im Verhältnis zum generierten Nutzen. Von Seiten des Erbauers wurden falsche Prognosen erstellt. Statt 20.000 kwh wurden nur durchschnittlich 9.000 kwh pro Jahr Strom produziert. Obwohl das Engadin sehr windig ist, hätte man das Doppelte an Windgeschwindigkeit benötigt.

Vielleicht bleibt dem Sattelberg ein ähnlich naturzerstörerisches Schicksal erspart!

Dazu ein Artikel aus der „Engadiner Post“ vom 22. Oktober 2012:

engadiner post 22.10.2012 zuwenig wind

Leitner schwingt Arbeitsplatzkeule

20. April 2013

Die Leitner-Gruppe, ein Teil davon ist die Firma Leitwind, droht mit einer Verlegung des Firmenstandorts aus Telfs in andere Länder. 210 Arbeitsplätze wären dadurch in Gefahr. Der Grund läge darin, dass vor Ort keine Windräder verkauft werden können und vor allem ärgert Leitner-Boss Michael Seeber, dass die Tiroler Landesregierung die betroffene Nordtiroler Gemeinde Gries am Brenner beim Rekurs am Verwaltungsgericht in Bozen unterstützt hat.

Vielleicht will Seeber nicht sehen, dass faktisch alle fachlichen Gutachten, darunter die des Landes Tirol, des Landesumweltanwaltes und des Umweltbeirates des Landes Südtirol sich eindeutig negativ gegen das Projekt Windpark am Sattelberg ausgesprochen haben. Bestätigt wurden diese Fachmeinungen mittlerweile durch das Verwaltungsgericht, das der Südtiroler Landesregierung, die sich über sämtliche Gutachten hinweg gesetzt hatte, sogar einen Bruch der eigenen Landesgesetzte attestiert. Der erhoffte Energiegewinn steht in keinem Verhältnis zu den Belastungen für Natur und Tourismus. Soll nun die Nordtiroler Landesregierung angesichts dieser Fakten nicht die eigene Gemeinde, sondern einen italienischen Unternehmer unterstützen?

Das Schema ist bekannt: Wenn der von der Politik zu treffende gesellschaftliche Interessensausgleich gegen Wirtschaftsunternehmen ausgeht, kommen die Arbeitplätze als Druckmittel ins Spiel. Erschreckend, wie schnell hier mit der Lebenssituation von 210 Menschen und deren Angehörigen umgegangen wird. Ein Unternehmen muss Gewinne machen. Sind diese nicht gegeben oder ändert sich die Weltmarktsituation, gehen die Arbeitsplätze so oder so verloren. Sollte diese Gegebenheit zutreffen, werden auch ein paar fragliche Windräder in Tirol nichts daran ändern.

Und schließlich gibt es ja auch einen österreichischen Weltmarktführer im Lift-Business (Doppelmayr), der bis jetzt nicht mit dem Abzug von Produktionsstandorten droht!

tt 11.04.2013 leitner droht mit telfs abzug

Mitarbeiter als Druckmittel zum Durchsetzen von Wirtschaftsinteressen

20. April 2013

Ein Leserbrief aus der Tiroler Tageszeitung vom 18.04.2013:

TT 18.04.2013 leserbrief windräder in einem naherholungsgebiet

Die Arbeitsplatzkeule

12. März 2013

Geht es um die Durchsetzung von Erschließungsprojekten, bei denen Naturräume zerstört werden, wird als Trumpfkarte gebetsmühlenartig das Argument der Arbeitsplätze ins Treffen geführt. Dasselbe Argument in Kombination mit der viel zitierten Wettbewerbsfähigkeit diente in den letzten 2 Jahrzehnten dazu, dass die Schere zwischen Arm und Reich ständig weiter aufging und dass die Einkommen europaweit faktisch nicht gestiegen sind. Ein globalisiertes Wirtschaftssystem, das von jenen geschaffen und weiter ausgebaut wurde, die am meisten davon profitierten, wurde den Bürgern gleichsam als Naturgesetz, zu dem es keine Alternativen gibt, serviert. Die unglaublichen Gewinne für vergleichsweise einige Wenige wurden in ebenso unglaubliche Finanzprodukte investiert und potenziert. Die Zeche zahlen wie immer die Bürger.

Ein bemerkenswerter Leserbrief aus dem Erker vom März 2013 beleuchtet die Mechanismen auf lokaler Ebene:

(Auf das Bild klicken, um zum Leserbrief zu gelangen)

Kein Windpark in SchneeErker März 2013

 

Landschaftsschutz scheint Südtiroler Landesregierung kein Anliegen zu sein

1. März 2013

Die Gemeinde Pfitsch möchte Teile ihrer einzigartigen Gebirgslandschaft unter Schutz stellen, um eine weitere Erschließung, insbesondere durch Windräder hintan zu halten. Nachdem die Landschaftsschutzkommission den Antrag angenommen hatte, lehnte die Landesregierung die Änderung des Landschaftsplanes ohne Begründung ab. Die Gemeinde wird beim Verwaltungsgericht in Bozen Rekurs einlegen.

Sattelpress wünscht der Gemeinde viel Erfolg!

(auf den Artikel klicken, um in den Lesemodus zu gelangen)

Neue Südtiroler Tageszeitung 12.02.2013

Der Sattelberg – Rom – und ein gewisses Maß an Sturheit

11. Februar 2013

Wie bereits umfassend berichtet, hat das Verwaltungsgericht in Bozen in einem geradezu vernichtenden Urteil (nachzulesen auf dieser Homepage) dem ökologisch unsinnigen Windpark am Sattelberg eine Absage erteilt. Trotzdem geht die Betreibergesellschaft WPP 1 in die nächste gerichtliche Instanz nach Rom. Kaum vorstellbar, dass der zuständige Staatsrat bei derart gravierenden Mängeln anders urteilen wird. Ein Indiz darauf ist unter anderem der Umstand, dass sich weder das Land Südtirol, dessen Urteil schließlich Gegenstand der Berufung war, noch die Gemeinde Brenner am Gang nach Rom beteiligt.

Mehr dazu  in der Tiroler Tageszeitung vom 8.2.2012 (auf die Graphik klicken, um in den Lesemodus zu gelangen)

TT 8.2.2012

Späte Einsicht

11. Februar 2013

… titelt die Neue Südtiroler Tageszeitung vom 9./10. Februar im Hinblick auf das Verhalten der Landesregierung im weiteren rechtlichen Verfahren um den Windpark am Sattelberg. Riccardo Dello Sbarba und Hans Heiss freuen sich, dass in der Südtiroler Landesregierung die Vernunft Platz greift und keine weiteren Verfahrenskosten im Hinblick auf „das ökologisch und jurischtisch unhaltbare Projekt“ für den Südtiroler Steuerzahler mehr anfallen.

Mehr dazu im folgenden Artikel

Neue Südtiroler Tageszeitung 9.10.Feb.2012

Windige Geschäfte boomen

30. Dezember 2012

Ein vom Bozner Energieunternehmen Fri-el errichteter Windpark in Süditalien ist von den Carabinieri beschlagnahmt worden. Es geht laut Medienberichten um erschlichene öffentliche Gelder in der Höhe von 178 Mio. €.

Das Beispiel zeigt wieder einmal, dass unter dem Titel Energiewende knallharte Geschäfte gemacht werden. Die Zeche wird der Stromkunde mit enormen Preissteigerungen bezahlen. Laut Horst von Buttlar von der Financial Times Deutschland ist das neue Energiegeschäft einer der größten Umverteilungsprozesse von unten nach oben der letzten Jahre. So bekommen zum Beispiel einem Artikel des „Guardian“ zu Folge englische Großgrundbesitzer rund 124 Mio. € pro Jahr als Miete für Windparks.

Die wahre Energiewende beginnt bei Energieeffizienz und Energiesparmaßnahmen, von denen leider weit und breit nicht viel zu sehen ist – aber damit ist ja kein Geschäft zu machen!

Artikel aus den „Dolomiten“ vom 29./30.12.2012

fri-el windpark

Energie ist ein dubioses Geschäft, Politik auch…

5. Dezember 2012

… schreibt der „Erker“ in seiner jüngsten Ausgabe und bringt die Vorkommnisse rund um den Windpark Sattelberg auf den Punkt. Damit der nunmehr vom Verwaltungsgericht in Bozen geradezu abgeschmetterte Beschluss der Landesregierung zustande kam, musste wahrlich vie l zu Recht gebogen werden. So wie es sich heute darstellt, musste dieser Beschluss kommen, so oder so. Die gesetzlichen Vorschriften scheinen zwar eingehalten worden zu sein. Die politische Optik aber ist verheerend. Das ganze Verfahren rundherum dürfte wohl als eine der Rechts- und Verwaltungsstaatlichkeit geschuldete Inszenierung zu beurteilen sein.

Der „Erker“ bringt die Niederlage der Projektwerber am Sattelberg in seiner Dezemberausgabe als Titelstory. Lesen Sie das ungemein spannende Editorial hier.

erker windstille edit

Kein „Versteckspiel“ hinter Treuhangesellschaften…

5. Dezember 2012

… fordert Peter Thaler im Interview mit dem „Erker“. Lesen Sie hier die Aussagen des Widerständlers der ersten Stunde.

erker peter thaler

Windstille am Sattelberg…

5. Dezember 2012

… obwohl derzeit die ersten Winterstürme über die Gipfel fegen und bereits ein halber Meter Anraum auf den Gipfelkreuzen haftet. Eine Situation bei der Windräder höchst wahrscheinlich abgeschaltet werden müssten. „Windstille“ titelt auch der „Erker“ in seiner Dezemberausgabe und beschreibt damit die Situation nach dem Bekanntwerden des Urteils des Verwaltungsgerichtshof in Bozen. Das gebetsmühlenartige Schönbeten des Projektes seitens der Betreiber wurde vom Gericht demaskiert und die gravierenden Umweltschäden bei einer Realisierung klar aufgezeigt. Der Hinweis auf die Energiewende legitimiert nicht automatisch alle Projekte.

Hier lesen Sie die Hintergründe, Fakten und Stellungnahmen zum Windpark Sattelberg in einer bemerkenswert gut recherchierten Geschichte.

erker windstille titelseite

Gegenwind für Europas Windräder

26. November 2012

„Die Windräder beleidigen das Auge, Windräder machen Lärm, töten Vögel, sind unrentabel, bringen Stromnetze in Gefahr und sparen kein CO2 ein!“ Dieses Zitat aus der „Presse“ bringt die Meinung von immer mehr Windkraftgegnern in ganz Europa, speziell in Deutschland und Großbritannien, auf den Punkt. Die Euphorie rund um die Windräder weicht der Ernüchterung und die mit allen Mitteln arbeitende Energielobby muss aufpassen, dass die an und für sich gut zu heißende Energiewende nicht an ihrer Maßlosigkeit scheitert. Auf der einen Seite steigen die Strompreise in Deutschland aufgrund des Ökobeitrags massiv, sodass Hartz-4 Empfänger fast schon vor der Wahl zwischen Heizen und Hungern stehen, auf der anderen Seite wird überschüssiger Windstrom an der Börse wegen der mangelnden Leitungskapazitäten schlicht und einfach verschenkt.

Vergleichsweise nichts wird investiert ins Energiesparen und Energieeffizienz. Würden beispielsweise Haushalte bei Wärmedämmungsmaßnahmen oder der Investition in Solar- und Photovoltaikanlagen zur Energieautarkie ähnlich subventioniert, wäre die Wertschöpfung bei den kleinen und mittleren Gewerbebetrieben ungleich breiter gestreut. Aber vermutlich fehlt diesen die nötige Lobby. Wie Sattelpress bereits berichtete, wird allein in der Schweiz nach einem Bericht der Schweizer Energiestiftung ein Drittel des produzierten Stroms buchstäblich „in den Wind geblasen“. Jedes Kilowatt das nicht verbraucht wird, ist der effizienteste Beitrag zum Klimaschutz.

Artikel aus der „Presse“ vom 11.11.2012 (auf das Bild klicken, um den Artikel als PDF zu öffnen):

Widerspricht Windpark Alpenkonvention?

21. November 2012

Der von der Landesregierung und vom Projektbetreiber „schöngebetete“ Windpark am Sattelberg wird durch das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs zu dem degradiert, was er wirklich ist:

Eine riesige Industrieanlage im Hochgebirge!

 

Artikel aus der Tiroler Tageszeitung vom 19.11.2012

RAI Bozen kommentiert Entscheidung des Gerichts

18. November 2012

Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Bozen erteilt der Landesregierung in Hinsicht auf ihren Beschluss zum Windpark Sattelberg eine klare Abfuhr.

RAI Bozen berichtet im Mittagsmagazin vom 16. November 2012:

Die Sensation ist perfekt! | Rekurs gegen das Windparkprojekt angenommen!

18. November 2012

Die Gegner des Windparks in der Sattelberg-Region haben einen großen juristischen Erfolg gelandet: Das Verwaltungsgericht Bozen hat dem Rekurs der Gemeinde Gries und des WWF stattgegeben und den Beschluss der Südtiroler Landesregierung zur Errichtung des Windparks aufgehoben. Die Begründung des Gerichts ist eine Sammlung von schallenden Ohrfeigen für die Verantwortlichen in Südtirols Politik und für eine Verwaltungspraxis, die zum Selbstbedienungsladen für Vettern und Lobbies zu werden drohte.

(Quelle: STOL, auf das Bild klicken, um zum Artikel zu gelangen)

(Quelle: TT-online, auf das Bild klicken, um zum Artikel zu gelangen)

Windpark auf Eis

18. November 2012

Österreichs größte Tageszeitung die „Krone“ sieht Windpark am Brenner auf Eis gelegt.

Herber Rückschlag für Windpark

18. November 2012

Landtagsabgeordneter Sven Knoll von der Südtiroler Freiheit kommentiert den Sieg der Rekurswerber beim Verwaltungsgericht: “ Es ist traurig, dass die Bürger inzwischen immer öfter gegen die Südtiroler Landesregierung vor Gericht ziehen müssen, um zu ihrem Recht zu kommen. Die Landesregierung ist für Kritik nicht mehr zugänglich und arbeitet allzu oft nicht zum Wohl der Bürger, sondern vertritt die Interessen von Privatpersonen.“

Artikel aus der Neuen Südtiroler Tageszeitung vom 17. November 2012 (Auf den Artikel klicken, um in den Lesemodus zu gelangen):

Stopp für Windpark

18. November 2012

Bericht der Tageszeitung Dolomiten vom 16. November 2012 (auf das Bild klicken, um in den Lesemodus zu gelangen):

Das Urteil im Wortlaut | „Dieses Urteil ist von der Verwaltungsbehörde zu befolgen.“

16. November 2012

Hier das Urteil des Verwaltungsgerichtes Bozen in Sachen Windparks in der Sattelbergregion:
(auf das Bild klicken, es öffnet sich das PDF)