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Beschluss Nr. 1618 vom 24.10.2011 | UVP Windpark Sattelberg

1. März 2012

(Quelle: Südtiroler Landesregierung, auf das Bild klicken, um den Beschluss als PDF zu öffnen, 1,2 MB)

Benedikt Sauer über die Pressekonferenz am 24. Februar | Im Mittagsmagazin des Senders Bozen der Rai

28. Februar 2012

Berichterstattung über die Pressekonferenz am 24.2. | Ausführliche Darstellung in der Neuen Südtiroler Tageszeitung

28. Februar 2012

Hier der Bericht über die Pressekonferenz der Plattform/Piattaforma Unser Sattelberg in der Samstag-Sonntag-Ausgabe der Neuen Südtiroler Tageszeitung:

(Quelle: NSTZ, auf das Bild klicken, um zur Leseansicht zu gelangen)

“Die Zivilgesellschaft beidseits des Brenners hat sich vernetzt” | Benedikt Sauers Kommentar in der Tiroler Tageszeitung

28. Februar 2012

“Tiere halten sich nicht an politische Grenzen” | Stellungnahme von Erich Gasser, Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde und Vogelschutz Südtirol

27. Februar 2012

Stellungnahme von Erich Gasser (Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde und Vogelschutz Südtirol) anlässlich der Pressekonferenz der Plattform „Unser Sattelberg“ im Prennerhaus am Brenner, am 24. Februar 2012

Zur Genehmigung des Projektes für die Errichtung eines Windparks am Sattelberg in der Gemeinde Brenner durch die Südtiroler Landesregierung (LR)

Vorbemerkung

• Wir sind enttäuscht, zweimal enttäuscht, einmal vom Ergebnis, und ein zweites Mal von der Vorgangsweise.

• Wir sind enttäuscht vom Ergebnis, weil wir uns erwartet hätten, dass man sich bei einem Projekt dieses Ausmaßes in einer sensiblen Hochgebirgslage unter nach wie vor unklaren Bedingungen sich mehr Zeit für eine Entscheidung gegeben hätte.

• Enttäuscht sind wir in diesem Zusammenhang auch von der Vorgangsweise: Ein Expertengremium, der Umweltbeirat, gibt ein einschlägig negatives Gutachten – und die Landesregierung ignoriert dieses in der Substanz. Wir leisten uns also hochqualifizierte Beamte, die in monatelangen Recherchen und Fachdiskussionen zu einem klaren Schluss kommen, um dann das Ergebnis in den Wind zu schlagen, in diesem Falle im besten Sinne des Wortes.

• Wir stehen grundsätzlich zu politischer Verantwortung, zur Verantwortung von Politikern, die angesichts unterschiedlicher Bewertungen durch Fachgremien eine Entscheidung treffen müssen. Wenn allerdings einschlägige Fachgutachten vorliegen, eine klare und deutliche Gewichtung in eine Richtung vorgegeben ist, darf es nicht so sein, dass diese völlig unberücksichtigt bleibt, das Gegenteil dessen beschlossen wird, was empfohlen wurde.

• Wir stehen zur Windkraft und zur Förderung erneuerbarer Energien, sind allerdings der Meinung, dass es nicht sinnvoll ist, überall alles zu machen.

 

Und nun zu den Einwänden/Argumenten der Befürwortung der Landesregierung, betreffend ihren Beschluss Nr. 1618 vom 24. Oktober 2011

Weiterlesen…

“Beschluss zum Windpark überzeugt nicht” | Stellungnahme des Dachverbandes und des Alpenvereines

27. Februar 2012


Stellungnahme des Dachverbandes für Natur- und Umweltschutz und des Alpenverein Südtirol zum Beschluss der Landesregierung

Windpark Brenner/LR-Beschluss
Beschluss zum Windpark überzeugt nicht

Gut dreieinhalb Monate nach Beschlussfassung veröffentlicht die Landesregierung ihren Beschluss zum geplanten Windpark am Sattelberg. Aber anstatt die Vor- und Nachteile ausgewogen und differenziert abzuwägen liest sich der Beschluss wie die Rechtfertigung des Projektbetreibers. Neben einer Schelte für den UVP-Beirat, welcher das Projekt negativ begutachtet hatte, finden sich im Beschluss aber auch genügend Stolpersteine, um einen Rekurs dagegen in Betracht zu ziehen.

Ganze 113 Tage hat sich die Landesregierung mit der Formulierung und Veröffentlichung ihres am 24.10.2011 gefällten Beschlusses zum geplanten Windpark am Brenner Zeit gelassen. Eine ausgewogene Abwägung aller im Vorfeld genannten Vor- und Nachteile eines solchen Großprojektes im alpinen Raum fand aber nicht statt. Der Beschluss liest sich wie eine gezwungene Rechtfertigung auf die umfangreichen Argumente in den Stellungnahmen, welche im Laufe des Genehmigungsverfahrens eingegangen sind. Auf alle Argumente wurde dabei nicht im Detail eingegangen, bei anderen Punkten wiederum ist die Begründung durch die Landesregierung eher dürftig. So kritisiert die Landesregierung etwa die fehlenden wissenschaftlichen Studien zum Vogelzug, ordnet selbst aber die Installation eines Überwachungsradars erst bei Baubeginn an. Zudem wird der Sattelberg als anthropogen stark erschlossener und geprägter Lebensraum dargestellt. Die Argumentation in energetischer Hinsicht ist ungenau, differenziert nicht zwischen verschiedenen Energieträgern und deren Substitutionsmöglichkeiten sowie dem Gesamtbeitrag des Windparks an der Südtiroler Stromproduktion und dem -verbrauch. Auch wird in der CO2-Diskussion die lokale mit der internationalen Ebene bewusst vermischt wobei der Verweis auf Fukushima als argumentativ letztklassig gewertet werden darf.

Überraschend auch die deutliche Zurechtweisung des UVP-Beirats als unabhängiges Fachgremium. Während das UVP-Gutachten umfangreich, detailliert und in der Argumentation stichhaltig ist, weist die Landesregierung den UVP-Beirat im Beschluss formal zurecht.

Trotz der ungewöhnlich langen Bearbeitungsdauer weist der Beschluss nach wie vor ausreichend Schwachstellen auf, sodass ein Rekurs dagegen durchaus möglich scheint.

 

Georg Simeoni, Erster Vorsitzender Alpenverein Südtirol
Klauspeter Dissinger, Vorsitzender Dachverband für Natur- und Umweltschutz

So sieht’s aus am Sattelberg | Und so soll’s bleiben!

26. Februar 2012

… a pissele mear Schnea, vielleicht …


(Quelle: SAN-Tourenliste)

Gutes Medienecho auf Pressekonferenz | Auch das Tagblatt “Dolomiten” berichtet

25. Februar 2012

(Quelle: Alto Adige, auf das Bild klicken, um zum Artikel zu gelangen)

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(Quelle: Tagblatt “Dolomiten”, auf das Bild klicken, um zur Leseansicht zu gelangen)

Bereits am 23. Februar berichtete der “Alto Adige” über den zunehmenden Widerstand gegen den Windpark am Sattelberg

(Quelle: Alto Adige online, auf das Bild klicken, um zum Artikel zu gelangen)

Gegenwind frischt auf | So sieht es TT-online

24. Februar 2012

(Quelle: TT-online, auf das Bild klicken, um zum Artikel zu gelangen)

Pressekonferenz am 24.2.2012 | Bilder zum Download

24. Februar 2012

Bilder mit höherer Auflösung bitte per Kommentarfunktion auf dieser Seite anfordern (Email-Adresse angeben).

Die Vertreter der Plattform/Piattaforma “Unser Sattelberg” bei der Pressekonferenz am 24. Februar im Prennerhaus am Brenner. Von rechts nach links: Peter Thaler/AVS Gossensass, Matthias Grießer/OeAV Matrei, Robert Renzler/Generalsekretär OeAV, Karl Mühlsteiger/Bürgermeister von Gries am Brenner, Josef Gstraunthaler/Obmann TVB Wipptal und Erich Gasser von der Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde (Foto Renzler, für die Berichterstattung und die Zwecke der Plattform/Piattforma “Unser Sattelberg” freigegeben)

Das maßstabgetreue Modell einer Windkraftanlage auf dem Sattelberg zeigt die monströsen Dimensionen des geplanten Windparks (Foto Renzler, für die Berichterstattung und die Zwecke der Plattform/Piattforma “Unser Sattelberg” freigegeben)

Gutes Echo auf die Pressekonferenz am Brenner | Plattform/Piattaforma Unser Sattelberg kündigt verstärkten Widerstand an

24. Februar 2012

Die Pressekonferenz der Plattform/Piattaforma “Unser Sattelberg” hat bisher ein gute Echo in den Medien gefunden.

Kurz vor den Nachrichten hat zu bester Sendezeit das Mittagsmagazin des Senders Bozen der Rai über die Pressekonferenz berichtet. Benedikt Sauer ließ in seinem ausführlichen Bericht Robert Renzler (Generalsekretär OeAV), Josef Gstraunthaler (Tourismusverband Wipptal) und Peter Thaler (AVS Ortsstelle Gossensass) zu Wort kommen.

Auch das Internetportal STOL berichtet über die Pressekonferenz

(Quelle: STOL, auf das Bild klicken, um zum Artikel zu gelangen)

“Großes Naturzerstörungs-Potenzial” | Josef Gstraunthaler, Obmann TVB Wipptal

24. Februar 2012

Pressekonferenz am 24. Februar 2012, Brenner

“Stopp dem Ausverkauf unserer Naherholungsgebiete” | Matthias Grießer, Obmann OeAV Matrei

24. Februar 2012

Pressekonferenz am 24. Februar 2012, Brenner

“Immenser Eingriff in unseren Lebensraum” | Karl Mühlsteiger, Bürgermeister der Gemeinde Gries am Brenner

24. Februar 2012

Pressekonferenz am 24. Februar 2012, Brenner

“Dem Raubbau nicht tatenlos zusehen” | Peter Thaler, Ortsstellenleiter AVS Gossensass

24. Februar 2012

Pressekonferenz am 24. Februar 2012, Brenner

“Wir leben auf Kosten künftiger Generationen” | Robert Renzler, Generalsekretär OeAV

24. Februar 2012

Pressekonferenz am 24. Februar 2012, Brenner

PRESSEKONFERENZ, 24.2.2012, 10 Uhr | DOKU

24. Februar 2012

PRESSE-DOKUMENTATION
(auf das Bild klicken, um die Dokumentation herunterzuladen)

PRESSE-AUSSENDUNG

STATEMENTS

FOTO
(auf das Foto klicken, um zum Bild in Hochauflösung – 6 Mb – zu gelangen)

Im Größenvergleich: Die Kirche von Innerpflersch und ein Windrad eingebettet in die Landschaft des Sattelberges

Neuer Schwung bei den Windkraft-Kritikern | Plattform/Piattaforma “Unser Sattelberg” stellt sich vor

21. Februar 2012

Nach der Veröffentlichung des Beschlusses der Landesregierung, mit dem der “reduzierte” Windpark am Sattelberg genehmigt wurde, tritt nun der Widerstand gegen den Windpark in eine neue Phase. In diesen Tagen wurde die “Plattform/Piattaforma UNSER SATTELBERG” gebildet, die nun verstärkt kritisch gegenüber dem Windparkprojekt im Hochgebirgsbereich vorgehen will. Juristische Mittel werden dabei ebenso eingesetzt wie eine verstärkte Sensibilisierung der Bevölkerung und eine neue Argumentationsoffensive.

Die Plattform/Piattaforma stellt sich und ihre Aktivitäten am Freitag, 24. Februar im Rahmen einer Pressekonferenz am Brenner der Öffentlichkeit vor.

DIE PRESSEDOKUMENTATION WIRD AM 24.2.2012 UM 11.00 UHR HIER VERÖFFENTLICHT

Eigenartige Verzögerungen bei der Veröffentlichung des Windpark-Beschlusses | Thomas Egger (Freiheitliche) fordert Aufklärung

21. Februar 2012

(Quelle: Südtirol News, auf das Bild klicken, um zum Artikel zu gelangen)

Eindeutiges Ergebnis einer Studie über das Verhalten von Birkhühnern | Windparks schädigen Birkhuhn-Bestände

1. Februar 2012

Eine aktuelle Studie über das Verhalten von Birkhühnern hat eindeutig ergeben, dass Birkwild zwar ein Auskommen mit Liftanlagen finden kann, aus der Nähe von Windparks aber de facto verschwindet.

(auf den Titel der Studie klicken, um das PDF zu öffnen)

 

Werden die Windparkpläne fallen gelassen? | Die TT berichtet über abnehmendes Interesse auf Investorenseite

23. Januar 2012

(Quelle: TT, auf das Bild klicken, um zur Leseansicht zu gelangen)

Die im Zeitungsartikel angesprochene Verstärkung des Widerstandes wird tatsächlich angepeilt. Durch organisatorische Maßnahmen, neue Aktionen und effiziente Kommunikation sollen die Argumente der Windkraft-Gegner stärker wahrgenommen werden.

Näheres in Kürze auf diesen Seiten!

Zum wiederholten Mal: Wem gehört die Leitner-Gruppe? | Thomas Egger fragt sich das auch

9. Dezember 2011

Bereits vor einigen Tagen konnte man in der Neuen Südtiroler Tageszeitung über eine Forderung des freiheitlichen Landtagsabgeordneten Thomas Egger lesen. Er verlangte darin, dass die Eigentümer der Fa. Leitwind, bzw. der gesamten LEITNER-Gruppe endlich offen gelegt werden.

Es mutet in der Tat eigenartig an, dass es im modernen Europa möglich ist, die Zusammensetzung von Personen- oder Kapitalgesellschaften geheim zu halten. Die Niederlande bieten diese Möglichkeit und es stellt sich die Frage, wie auf diese Art und Weise die unbedingt erforderliche Transparenz bei öffentlichen Aufträgen und die Vermeidung von Interessenkonflikten sicher gestellt werden kann.

Wenn man dann mitansieht, wie einige Unternehmen gehätschelt werden, ist es wohl kein Wunder, wenn – bei so einem hohen Stand an Intransparenz – immer wieder Gerüchte über die Beteiligung von maßgeblichen Politikern oder deren Mittelsmännern an den entsprechenden Unternehmen und Projekten entstehen.

Alles eitel Wonne und Sonnenschein?

7. Dezember 2011

(Quelle: SZ online/DPA)

Lektüre für lange Herbst- und Winterabende | Windwahn – die Story

29. November 2011

(Quelle: www.windwahn.de, auf das Bild klicken, um zur Webseite zu gelangen)

Wir haben noch andere Möglichkeiten im regionalen Energiemix | Das Comeback von Holzgas

20. November 2011

Na bitte, es geht doch. Auch Holzgas kann im Energiemix der Zukunft eine Rolle spielen. Diese Technologien haben natürlich keine Chance, wenn die Atomkraft gehätschelt und hoch subventioniert wird. Aber jetzt wird’s plötzlich interessant …

Holzgas könnte auch in Südtirol eine interessante Ergänzung sein, weil auch Bio-Material verwendet werden kann, das für Hackschnitzel nicht geeignet ist, wie beispielsweise Laub, Zweige und dünne Äste.

(Quelle: Spiegel online, auf das Bild klicken, um zum Artikel zu gelangen)

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