Neuer Schwung bei den Windkraft-Kritikern | Plattform/Piattaforma “Unser Sattelberg” stellt sich vor
Nach der Veröffentlichung des Beschlusses der Landesregierung, mit dem der “reduzierte” Windpark am Sattelberg genehmigt wurde, tritt nun der Widerstand gegen den Windpark in eine neue Phase. In diesen Tagen wurde die “Plattform/Piattaforma UNSER SATTELBERG” gebildet, die nun verstärkt kritisch gegenüber dem Windparkprojekt im Hochgebirgsbereich vorgehen will. Juristische Mittel werden dabei ebenso eingesetzt wie eine verstärkte Sensibilisierung der Bevölkerung und eine neue Argumentationsoffensive.
Die Plattform/Piattaforma stellt sich und ihre Aktivitäten am Freitag, 24. Februar im Rahmen einer Pressekonferenz am Brenner der Öffentlichkeit vor.
DIE PRESSEDOKUMENTATION WIRD AM 24.2.2012 UM 10.30 UHR HIER VERÖFFENTLICHT
Werden die Windparkpläne fallen gelassen? | Die TT berichtet über abnehmendes Interesse auf Investorenseite
(Quelle: TT, auf das Bild klicken, um zur Leseansicht zu gelangen)

Die im Zeitungsartikel angesprochene Verstärkung des Widerstandes wird tatsächlich angepeilt. Durch organisatorische Maßnahmen, neue Aktionen und effiziente Kommunikation sollen die Argumente der Windkraft-Gegner stärker wahrgenommen werden.
Näheres in Kürze auf diesen Seiten!
Zum wiederholten Mal: Wem gehört die Leitner-Gruppe? | Thomas Egger fragt sich das auch
Bereits vor einigen Tagen konnte man in der Neuen Südtiroler Tageszeitung über eine Forderung des freiheitlichen Landtagsabgeordneten Thomas Egger lesen. Er verlangte darin, dass die Eigentümer der Fa. Leitwind, bzw. der gesamten LEITNER-Gruppe endlich offen gelegt werden.
Es mutet in der Tat eigenartig an, dass es im modernen Europa möglich ist, die Zusammensetzung von Personen- oder Kapitalgesellschaften geheim zu halten. Die Niederlande bieten diese Möglichkeit und es stellt sich die Frage, wie auf diese Art und Weise die unbedingt erforderliche Transparenz bei öffentlichen Aufträgen und die Vermeidung von Interessenkonflikten sicher gestellt werden kann.
Wenn man dann mitansieht, wie einige Unternehmen gehätschelt werden, ist es wohl kein Wunder, wenn – bei so einem hohen Stand an Intransparenz – immer wieder Gerüchte über die Beteiligung von maßgeblichen Politikern oder deren Mittelsmännern an den entsprechenden Unternehmen und Projekten entstehen.
Alles eitel Wonne und Sonnenschein?
Lektüre für lange Herbst- und Winterabende | Windwahn – die Story
Wir haben noch andere Möglichkeiten im regionalen Energiemix | Das Comeback von Holzgas
Na bitte, es geht doch. Auch Holzgas kann im Energiemix der Zukunft eine Rolle spielen. Diese Technologien haben natürlich keine Chance, wenn die Atomkraft gehätschelt und hoch subventioniert wird. Aber jetzt wird’s plötzlich interessant …
Holzgas könnte auch in Südtirol eine interessante Ergänzung sein, weil auch Bio-Material verwendet werden kann, das für Hackschnitzel nicht geeignet ist, wie beispielsweise Laub, Zweige und dünne Äste.
(Quelle: Spiegel online, auf das Bild klicken, um zum Artikel zu gelangen)

Grenzgänger in Grenzregionen | Die ARTbrothers Kraxntrouga besuchen den Sattelberg
Die ARTbrothers Kraxentrouga Armin Mutschlechner und Luis Seiwald waren in diesen Tagen am Sattelberg unterwegs, um sich die Landschaft anzusehen, die einem zweifelhaften Fortschritt geopfert werden soll. . .
Ein Kamerateam des Senders Bozen der RAI war dabei und hat die Grenzbegehung der künstlerischen Grenzgänger festgehalten.
Im Rahmen des Alpinmagazins “Bergwelt” wird am Freitag, den 18. November um 20.20 Uhr ein fünfzehminütiger Filmbeitrag mit den Kraxntrougarn gezeigt. Überraschungen inklusive…
(Foto: Arnold Ritter)
Position überdenken! | Georg Simeoni appelliert an die Landesregierung
Fachleute und UVP-Beirat dagegen, Landesregierung dafür | Das Standard-Drehbuch der Südtiroler Freunderlwirtschaft
Im Tagblatt der Südtiroler “Dolomiten” ist heute die Chronik der wichtigsten Ereignisse rund um das famose Kraftwerk der “Stein an Stein GmbH” erschienen.
Der unten abgebildete kleinen Kasten ist ein zentrales Dokument der Südtiroler Realität. Denn es ist ein typisches Drehbuch, wie viele Projekte in Südtirol ablaufen. Solange es nicht die “Richtigen” betreiben, geht nichts voran.
Und dann, wenn die “Richtigen” dahinter stecken, wird das Ganze plötzlich zur dringenden Chefsache.
Die Landesregierung hat sich in den letzten Jahren häufig über die Gutachten und Einschätzungen der zuständigen Behörden und Umweltgremien hinweggesetzt.
Der letzte eklatante Fall: Der Windpark am Sattelberg. Da sind wohl auch die “Richtigen” dahinter…

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Wer ist hier mit “wir” gemeint?
Stein an Stein kommt die Lawine ins Rollen | Hintermänner aufgedeckt, SEL führungslos
Immer wieder wird uns gelernten SüdtirolerInnen vorgekaut, wie gut, wichtig und weise es ist, dass “wir den Strom haben”. Mit viel Steuergeld wurde und wird ein Elektro-Imperium aufgebaut, das der öffentlichen Hand gehört und somit theoretisch uns allen. Theoretisch, denn wenn man sieht, wie die SEL-Spitze es verstanden hat, die extrem gut dotierten Posten auch für persönliche Profitzwecke einzusetzen, wird dieser hehre Satz schon etwas relativiert. Und: Niemand kann sagen, dass die SEL ewig in der Hand des Landes bleiben wird. Ein kleines Brieflein aus Brüssel – von dem einige schon voher wissen – genügt und schon ist die teuer ausgestattete Braut weg…
Der SEL-Skandal sollte nun auch zum Anlass genommen werden, die Genehmigung für den Windpark am Sattelberg auszusetzen, denn die Ungereimtheiten in der SEL-Chefetage sind nach Angaben des Tagblattes “Dolomiten” nur die Spitze des Eisberges. Es ist zu billig, wenn wir von Herrn Seeber und seinen Geschäftsfreunden immer wieder hören, der Neid würde unseren Widerstand schüren. Denn es sind ihre Freunde und Geschäftspartner die hier eindrucksvoll darlegen, was sie von Korrektheit im Umgang mit öffentlichem Gut halten.
Inwieweit das Vorgehen der Herren strafrechtlich relevant ist, werden die Gerichte herausfinden. Eines ist aber jetzt schon klar: Das Vertrauen in die Südtiroler Energiepolitik und in die hochgelobten und gebenedeiten “Landesgesellschaften”, das vorher schon nicht das beste war, ist nun heillos zerrüttet. Dass sich sowohl Stocker als auch Pircher rühmen, gute Freunde von Luis Durnwalder zu sein und dass dieser dem Vernehmen nach zumindest Einfluss auf ein Grundstücksgeschäft genommen hat, das in den Geschäftsplan der Stein an Stein GmbH passt, rückt auch den Landeshauptmann in ein ungutes Licht.
(Quelle: Dolomiten, auf das Bild klicken, um zur Leseansicht zu gelangen)
Dipl. Ing. Michael Prachensky aus Seefeld ist ein Querdenker und dies nicht nur in Fragen der Einstellung und der Lebensstile sondern vor allem als Techniker. Er verfolgt die Debatte um den BBT genauso intensiv wie Energiefragen und hat sich verschiedentlich mit sehr qualifizierten und gut heraus gearbeiteten Statements technischer Natur zu Wort gemeldet. Er verfolgt auch unseren Blog und hat einen Kommentar gepostet, den wir auf Grund der interessanten Inhalte auf die Startseite heben. Es scheint immer plausibler, dass wichtige Innovationen, die auch mit Resourcenreduzierung und materialtechnischen Quantensprüngen verbunden sind, nur deshalb mit Macht verhindert werden, weil zu wenig damit verdient werden kann oder die “Falschen” davon profitieren würden.
Das kann man auch im Kleinen erkennen, zum Beispiel an den unaptettitlichen Vorfällen rund um die SEL. Die Herren fühlen sich zwar alle der gemeinsamen Sache, dem Land, der Hoamat, den Leuten, den Bergen, Tälern und so weiter verbunden. Die wirklich guten Geschäfte machen sie dann doch wieder selber – von der Höhe ihrer 210.000-Euro-Posten herab.
Soviel zum oft gehörten Argument, wie gut und wichtig es ist, dass “wir” uns die Energie gesichert haben…
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Das Ziel es doch, den Strom billiger zu machen, oder?
Ein Kommentar von Michael Prachensky
Neben den alternativen, erneuerbaren Energieerzeugungen der Strom-Gesellschaften sind es die Hochspannungsnetze, die Probleme machen. Das Ziel ist doch, Strom für den Bürger möglichst billig zu machen und nicht für die Gewinnmaximierung der E-Monopolgesellschaften. Das Ziel ist Strom selbst, auf den eigenen Grundstücken bzw. Häusern zu erzeugen und zu verbrauchen. Mit Mikro-Kleinanlagen bzw. Stromspeichern mit den zukünftigen Hochleistungs-Kondensatoren (Nano-Brick), kann das Konzept von den zentralen, monopolen Stromverteilungsnetzen von “oben nach unten” umgekehrt werden. Erstmals kann der Bürger seinen Strom, ohne Einspeisung in das sogenannte “öffentliche” Netz selbst erzeugen und über ein “dezentrales Netz” seinen Nachbarn weiterleiten bzw. über seine E-Mobile verteilen. Dazu müssen jedoch die “Stromeinspeisungsgesetze” für den Bürger “harmonisiert” werden. Die E-Monopolgesellschaften werden das nicht zulassen, unsere Politiker sitzen zumeist in den Aufsichtsräten – die EU wird dies jedoch verlangen, wie der freien Markt der Gas- und Strommonopole es gezeigt haben (Ökostrommarkt etc)
Der Ausbau der Hochspannungstrassen, die sich durch die EU-Landschaften pflügen, ist dann nicht mehr notwendig (z.B Enel, Tiwag, Verbund, Desertec). Die Eisenbahn benötigt auch nicht mehr den prognostizierten Energieaufwand- die Lokomotiven bzw. Triebwägen speichern selbst ihre Bremsenergie und verpuffen diese nicht in die Oberleitungen der Eisenbahnnetze. Die geplanten Hochspannungsverteileranlagen für den BBT (Brenner-Basis-Tunnel) sind bei eventueller Fertigstellung auch nicht mehr notwendig,
DI Michael Prachensky
Das Amt für Energieeinsparung hat schon vor einiger Zeit eine Broschüre zu den Nutzungspotenzialen der Windenergie in Südtirol herausgebracht. Man kann sich fragen, warum es genau das Amt für Energieeinsparung war, denn die Erhebungen für die Nutzung von Windenergie haben mit dem Energiesparen an und für sich nichts zu tun.
(Quelle: Landesamt für Energieeinsparung, auf das unten stehende Bild klicken, um die Broschüre aus dem Internet herunter zu laden)

Einstweilen keine Windräder in Pfitsch | Wenn aber dann die “Richtigen” beim Luis …
In der aktuellen Nummer des “Erker” kann man auch einen Artikel über einen Grundsatzbeschluss des Gemeinderates von Wiesen/Pfitsch lesen.
(Quelle: Der Erker, auf das Bild klicken, um den Artikel zu lesen)

Mal sehen, wie lange es dauert, bis die “Richtigen” auf den Plan treten. Die Hoffnungen auf den wirtschaftlichen Aufschwung, den die Pfitscher mit dem Anbau von Himbeeren verbunden hatten, haben sich zerschlagen, seit sich die Erkenntnis durchsetzt, dass die Himbeeren unter den Photovolaiktpanelen nicht recht wachsen…
“Der Erker” berichtet über die Entscheidung der Landesregierung | Klare Worte zum Umgang mit der UVP-Kommission
Die Wipptaler Bezirkszeitung berichet in Ihre November-Nummer ausführlich über die Entscheidung der Landesregierung, am Sattelberg einen der beiden geplanten Windparks errichten zu lassen.
(Quelle: ERKER, auf das Bild klicken, um den Artikel zu lesen)

Auch im Editorial geht die ERKER-Redaktion auf das Thema ein und kritisiert die Art und Weise, mit der die Landesregierung mit den Entscheidungen der UVP-Kommission umgeht.
(Quelle: ERKER, auf das Bild klicken, um das Editorial zu lesen)

Wipptals Stromleitungen sind überlastet | Neue Leitungen auf Kosten der Steuerzahler?
Die neoliberalen Energielobbyisten haben sich schon vor Jahren in Brüssel durchgesetzt: Stromproduktion und Stromnetzbetrieb mussten getrennt werden. Der Grund: Die Stromproduktion ist ein Bombengeschäft, die Verteilung keins, wenn nicht gar ein Verlustbetrieb. Treu nach der Devise “Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren” – und heute wird den Südtiroler Gemeinden mit höhnischem Grinsen das marode Stromnetz angeboten.
In einem Artikel in der SWZ vom 4. November berichtet Robert Weißensteiner, dass das Wipptal in einer energieinfrastrukturell “roten” Zone liegt, was bedeutet, dass dort keine weiteren Strommengen aus regenerativen Quellen mehr eingespeist werden können.
Wird uns nicht alles gesagt? Werden wir zum Transport des Sattelberger Wunder-Windstroms über kurz oder lang neue Leitungen bauen müssen? Werden diese dem Steuerzahler auf’s Auge gedrückt?
Diesem beunruhigenden Aspekt ist nachzugehen!
(Quelle: Südtiroler Wirtschaftszeitung, auf das Bild klicken, um zur Leseansicht zu gelangen)

Und was sagen “unsere” Jäger? | Sind sie unter Stromschock?
Die Jägerschaft nimmt für sich in Anspruch, zu den Natur- und Umweltschützern zu gehören und es ist ein Fakt, dass die Jagdausübung in Südtirol für gesunde Bestände sorgt. Die Jäger beobachten die Reviere aufmerksam und leisten einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, auch wenn es immer wieder Debatten über die Jagd gibt. Denn es ist klar: Die Jäger töten Tiere. Weil sie aber – gerade in Südtirol- die Entnahme als Teil der Revierbewirtschaftung sehen haben sie maßgeblichen Anteil an gesunden Beständen und an einem ökologischen Gleichgewicht in Südtirols Natur.
In Sachen Windparks haben die Jäger des Reviers Brenner eindeutig Position bezogen. Allerdings ist für sie schwierig, sich innerhalb des Jagdverbandes für ihre eindeutig ablehnenden Position Gehör zu verschaffen und es soll sogar vorgekommen sein, dass die Verbandszeitung eine Stellungnahme der Jäger am Brenner gegen die geplanten Windparks trotz vorheriger Zusage einfach nicht veröffentlicht hat (zum Bericht in der Neuen Südtiroler Tageszeitung).
Hier zeigt sich wieder einmal das System Südtirol. Oberster institutioneller Jäger im Land (neben dem alleröberschten Jäger Luis Durnwalder) ist Klaus Stocker, Präsident der SEL und Vertreter in weiteren Unternehmen und Organisiationen der Energeiwirtschaft und persönlicher Freund Durnwalders, was den höchsten Adelsstand darstellt, den man in Südtiroler erreichen kann. Es gibt Gerüchte, dass Durnwalder einer der Jagdfreunde ist, die zusammen mit Klaus Stocker ein Revier in der Nähe der Antersasc-Alm gepachtet haben und dass die Landesregierung deshalb dort so erschließungsfreundlich ist.
In der Verbandszeitung des nationalen Jagdverbandes Federcaccia, “il cacciatore italiano”, ist in der Okt-November-Ausgabe ein kritischer Artikel zu den Themenkreisen “Windenergie” und “Photovoltaik-Anlagen” erschienen, den wir hier veröffentlichen.
(Quelle: Il cacciatore italiano, auf das Bild klicken, um den Artikel zu lesen)’

Ärger und Sorge in Nordtirol | “Windräder bleiben eine Katastrophe”
Ein Fall von vielen | Der zerfetzte Pelikan aus der BILD-Zeitung
(Quelle: BILD-Zeitung, auf die Bilder klicken, um zur Lese-Ansicht zu gelangen)
Und hier ein Video zum Vorfall:
http://www.bild.de/BILD/System/video/embedplayer
Die Zahlenspiele von Landeshauptmann Durnwalder | Zum Mitschnitt der Pressekonferenz der Landesregierung vom 24.10.2011
Eine Stellungnahme des AVS Pflersch
Die Südtiroler Landesregierung hat in der Sitzung vom 24.10. ein Windpark-Projekt in der Gemeinde Brenner genehmigt. In der Begründung der Entscheidung geht der Landeshauptmann aber von völlig neuen Fakten aus: er spricht von 2 ominösen “Körperschaften”, wobei die eine 9, die andere 32 Windräder errichten wollte, macht in Summe 41 (!).
Davon war bisher – zumindest offiziell – nie die Rede, sondern von 31.
Kann es sein, dass zusätzlich zu den zwei eingereichten Projekten mit 9 bzw. 22 Windrädern von den “üblichen Verdächtigen” noch ein dritter Standort am Grenzkamm zwischen Süd- und Nordtirol ins Auge gefasst wird? Man hört von der Planung weiterer 9 Windräder im Bereich des Flachjochs. Steckt hinter deren Planung etwa die zweite „Körperschaft“? Könnte das die famose Steinalm GmbH sein?
Durnwalder spricht von verschiedenen Interessen – und meint dabei offensichtlich lediglich jene der verschiedenen “Körperschaften” – und von einer Kompromisslösung, die er in landesväterlicher Güte herbeigeführt habe. Der Landschaftschutz kommt in Durnwalders Begründung in einem Nebensatz vor: selbstlobend unterstreicht der Landeshauptmann die Reduzierung von vollkommen aus der Luft gegriffenen 41 auf 19 Windräder. Wobei nicht gesagt ist, dass nicht schon in den nächsten Wochen die Debatte um Sand- und Flachjoch wieder aufflammt. Wo wir doch eh die teuren Zufahrten, Leitungen, Seilbahnen und Infrastrukturen errichten müssen und das ganze schöne Windgeld nichts anderes zu tun hat, als ungenutzt um die Jöcher zu blasen…
Und außerdem: wie kann es sein, dass 19 Windräder auf einmal praktisch gleich viel Strom produzieren wie 22? Genau dazu äußerte sich Leitwind-Chef Anton Seeber gegenüber der Tiroler Tageszeitung nämlich wie folgt: Mit den drei gestrichenen Windrädern seien nicht nur die einsichtigsten und exponiertesten, sondern auch die „produktivsten Anlagen“ weggefallen. Interessant, oder?































